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  • aktualisiert am 14. Oktober 2026

Brauchst du in Zeiten von KI noch einen Page Builder?

Inhalt

Stell dir vor, du läßt dir von der KI eine Website bauen. Sie sieht super gut aus und steht in sagen wir mal zehn Minuten für dich parat. Und jetzt? Ob du zur letztendlichen Umsetzung dafür noch einen Page Builder brauchst, ist damit plötzlich eine berechtigte Frage.

Meine Antwort für alle, die selber an ihrer Seite arbeiten: Ja, du brauchst noch einen Pagebuilder. Nur nicht mehr aus denselben Gründen wie früher.

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Brauchst du in Zeiten von KI noch einen Pagebuilder?

In diesem Artikel bekommst du keinen Tool-Vergleich. Du bekommst den Grund, warum ein Page Builder auch in Zeiten von KI seinen Platz hat, drei Fragen, mit denen du jeden Builder prüfst und die ehrliche Antwort, wann du keinen brauchst.

1. Die KI baut die Seite. Und dann?

Die Seite steht. Und plötzlich tauchen die Fragen auf, die keine Gestaltung beantwortet:

  • Wo landet die E-Mail-Adresse, wenn sich jemand in ein Formular einträgt?
  • Wie baust du ein Formular, so daß es DSGVO-konform ist?
  • In welchem Tool lebt dein Kunde nach dem Kauf?
  • Mit welchem Tool kannst du überhaupt verkaufen?
  • Wo liegt dein Kurs?
  • Wer pflegt das Ganze, wenn in einem halben Jahr das nächste Content-Update kommt?

Websitetechnisch gibt es eine ganze Menge an Dingen zu beachten, die zu deinem System beitragen. Die KI beantwortet dir jede dieser Fragen, nur mußt du ja deine Fragen erst einmal richtig formulieren und stellen können. Und als wenn das nicht genug wäre, mußt du anschließend ja noch beurteilen können, ob die Antwort der KI überhaupt Sinn ergibt, dich in eine Sackgasse führt oder gleich ins offene Messer laufen läßt.

Das Grundprinzip hat sich durch KI ja nicht geändert: Wenn Müll oben reinkommt, kommt auch unten wieder Müll heraus. Und dieses Prinzip gilt eben nicht nur für die ganzen Zusammenhänge auf deiner Website wie oben genannt, sondern auch schon für vermeintlich kleine Dinge wie die Website an sich.

Wer keinen Plan davon hat, wie die Teile zusammenhängen oder strukturiert sein müssen, kann der KI auch keine richtigen Anweisungen geben. Damit wird es durch die KI nicht einfacher, sondern einfach nur schneller falsch.

Merke: Der große Hype ist, daß dir die KI die nervige Handarbeit abnimmt. Klar, das tut sie auch sehr gut. Nur das Verstehen nimmt sie dir nicht ab.

2. Warum du trotzdem einen Page Builder brauchst

Früher war ein Page Builder die einzige Möglichkeit, wie jemand ohne Code-Erfahrung überhaupt eine Website zusammenschustern konnte. Und genau dieser Grund existiert in dieser Form nicht mehr, denn das Bauen kann dir heute locker die KI abnehmen.

Der Grund, warum du meiner Meinung nach heute trotzdem einen Builder brauchst, ist ein ganz anderer. Durch ihn kannst du auch ohne Codeerfahrung mit der KI „Schritt halten“ und nachvollziehen, wie und aus welchen Bestandteilen deine Website überhaupt besteht. Würdest du das nicht können, begibst du dich in Sachen KI genau in dieselbe Abhängigkeit, die du vielleicht schon von Freelancern oder Agenturen kennst.

Ein Page Builder gibt dir dafür einen Ort, an dem du und die KI an derselben Seite arbeiten. Du siehst keinen Code-Kauderwelsch, sondern anhand der einzelnen Elemente, was sie gebaut hat. Gefällt dir etwas nicht, klickst du wie gewohnt rein und korrigierst, ohne eine Zeile Code lesen zu müssen. Der Page Builder und die KI stehen damit nicht in Konkurrenz. Sie geben Mensch und Maschine eine Möglichkeit, gemeinsam zu arbeiten, obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen.

Das ist die goldene Mitte, um die es mir in all meinem Content mittlerweile geht: Bedienbar für dich UND bedienbar für die KI. Ein Werkzeug, das nur du bedienen kannst ist „veraltet“ und bremst dich nur. Und eins, das nur die KI bedient, ist für dich eine Mystery-Box, bei der du meist gar nicht verstehst, was darin steckt.

Merke: Der Page Builder hilft dir nicht nur beim Bauen, sondern beim Mitgestalten und Verstehen deiner Website. Und ein System, das dir gehört und auf einem sicheren Fundament steht, verstehst du nur, wenn du daran mitarbeiten kannst.

3. Nicht jeder Page Builder ist geeignet

Der Markt ist voll von den alten Platzhirschen, die gerade versuchen, ins KI-Zeitalter überzuleiten und von neuen Buildern, die wie Pilze aus dem Boden schießen und alle auf KI als Hauptakteur setzen. Damit du dich nicht durch ein Page-Builder-Studium kämpfen mußt, kurz mein eigener Weg.

Ich habe lange und viel mit den Thrive-Tools gearbeitet und war großer Fan davon. Eine komplette Suite, auf Coaches ausgerichtet und alles inklusive, was du für dein Online-Business brauchst. Mit der Zeit fühlte es sich für mich aber rückschrittlicher an, damit zu arbeiten. Während andere Tools den Workflow in den Mittelpunkt rückten und dem Anwender das schnelle Erstellen so einfach wie möglich machten, erlebe ich bei Thrive Architect seit Jahren keine spürbare Verbesserung im Workflow. Zwar immer noch leicht zu bedienen, aber irgendwie hakt es beim Bauen immer irgendwo.

Für mich war schon vor dem ganzen Thema „Websites mit KI bauen“ ein Wechsel klar. Letztendlich hat mich das zu Breakdance* gezogen. Er ist einfach genug in der Bedienung, daß auch meine Kunden damit umgehen können und bringt gleichzeitig eine echte KI-Anbindung mit. Das bedeutet du läßt dir die Website von der KI erstellen und schiebst danach selber Elemente herum, ganz genau so, wie beim Bauen von Hand. Für mich die perfekte Symbiose aus Mensch und KI.

Ob ein Builder die goldene Mitte trifft, klärst du mit drei Fragen.

4. Drei Fragen an jeden Page Builder

Frage 1: Deckt er ab, was du vorhast?

Ich wollte schon immer schnell und effizient arbeiten. Dazu gehört, daß ein Tool nicht schon beim ersten Sonderwunsch zäh wird und ich auf Gedeih und Verderb Workarounds brauche, um es für meine Zwecke zum Laufen zu bekommen. Genau das ist ja der Kritikpunkt des KI-Hypes an WordPress-Tools: Alles läuft so umständlich, während die KI alles genau nach Maß hinzaubert.

Dazu gehört, auch mal die Komfortzone zu verlassen und nicht nur am Altbewährten festzuhalten. Eine Kundin von mir arbeitet mit einem Thrive-Setup, das für ihren WooCommerce-Shop und ihre Vorstellungen nur bedingt geeignet ist. Selbst die einfachsten Dinge kosten sie dadurch viel Zeit und trotz KI kommt sie schwer voran. Nicht falsch verstehen: Das ist keine Kritik an der Kundin, sondern einfach mittlerweile das falsche Werkzeug für den Zweck. Umgangssprachlich gesprochen „Du willst ein Loch bohren und hast Hammer und Nagel in der Hand„.

Frage an jeden Builder: Reicht er für das, was du jetzt vorhast aus oder brauchst du ständig Workarounds?

Frage 2: Ist er für die KI gebaut oder nur nachträglich angeschlossen?

Ich will Werkzeuge, die ich selber gut bedienen kann und die KI aber auch. Nicht irgendwie, sondern dafür gebaut.

Bei Breakdance ist die Anbindung für KI-Agenten in der kommenden Version Teil des Produkts. Du verbindest Claude oder einen anderen Agenten per MCP.

Zur Info: MCP ist die Schnittstelle, über die eine KI Werkzeuge bedienen kann.

Der Agent schreibt HTML und CSS, und Breakdance macht daraus echte Elemente, Klassen und Variablen. Du siehst hinterher im Editor, was gebaut wurde, und kannst es mit der Maus wie gewohnt weiterbearbeiten. Die goldene Mitte also.

Hinweis: Stand Oktober 2026. Die Anbindung gehört zur kommenden Version von Breakdance. Prüf also, was in deiner installierten Version schon läuft, bevor du darauf baust.

Frage an jeden Builder: Ist er gebaut für Agenten oder lediglich nachträglich irgendwie angeschlossen, vielleicht sogar nur über Tools von Drittanbietern?

Wie du eine KI an WordPress anbindest, ohne ihr gleich den Generalschlüssel zu deiner Seite zu geben, habe ich im Artikel WordPress MCP sicher einrichten erklärt.

Frage 3: Ist er für dich effizient zu bedienen?

Beim Website-Bau begegnen mir zwei Stolperfallen immer wieder.

  1. Das KI-Pingpong. Die KI baut rasend schnell die Website, aber für jede kleine Änderung brauchst du gefühlt stundenlanges Hin und Her, obwohl es nur eine kleine Änderung wäre. Schieb den Button weiter rüber, ändere die Rahmenfarbe der Box, du weißt, was ich meine. Im schlimmsten Fall macht die KI die Anpassung korrekt, ändert aber an anderer Stelle ungefragt Dinge ab, die du dann wieder im Pingpong korrigieren mußt.
  2. Der Builder, den du nicht bedienen kannst. Er kann zwar gut mit KI, ist aber unübersichtlich und schlecht bedienbar für den Durchschnittsuser. Die Stärke alter Builder wie Thrive Architect war, daß alles sehr übersichtlich ist und du relativ schnell Ergebnisse erzielst, ohne hauptberuflich Websites zu erstellen. Umso schlimmer, wenn der neue Builder super mit KI kann und du mit dem User Interface heillos überfordert bist.

Frage an jeden Builder: Kannst du die kleinen Änderungen selber machen, ohne jedes Mal die KI zu bemühen, und findest du dich in der Oberfläche zurecht?

5. Ja oder nein: Wann du einen Page Builder brauchst

Meine Eingangsantwort war „Ja“, aber aus einem anderen Grund als früher. Hier die Segmentierung, wann es paßt und wann nicht.

Sehr gut geeignet, wenn du …

  • alles wie Community, Kursplattform oder E-Mail-Marketing-Tool auf der eigenen Website haben willst
  • ständig an deiner Website herumbaust
  • mit der KI Schritt halten und verstehen willst, woraus deine Seite besteht

Eher nicht nötig, wenn du …

  • ohnehin lauter externe Tools nutzt, zum Beispiel Circle für deine Community und ActiveCampaign fürs E-Mail-Marketing
  • kaum etwas an deiner Website änderst und deshalb gar nicht mitarbeiten oder sie verstehen mußt

Dann kommst du auch gut mit der KI allein klar und kannst eventuell sogar ganz auf WordPress verzichten. Wie das funktioniert, ist nicht Teil dieses Artikels, dazu kommt eventuell ein eigener Beitrag.

Ehrlich dazu: Was ein Page Builder dich auch kostet

Das gehört zu einer ehrlichen Antwort dazu.

  • Ein Builder ist selbst eine Abhängigkeit. Wer ihn später wechselt, baut seine Seiten oftmals neu. Deshalb ist die Entscheidung am Anfang so wichtig – wobei dir die KI dann die Arbeit wahrscheinlich abnimmt ;-).
  • Die KI-Anbindung ist nicht überall und nicht in jeder Version da. Bei Breakdance kommt sie mit der kommenden Version, bei anderen Buildern hängt sie an Zusatz-Tools von Drittanbietern. Das verändert sich schnell.
  • Du mußt dich in die Oberfläche einarbeiten. Wer überhaupt nicht selber am System mitarbeiten will, ist mit einer anderen Lösung besser bedient (siehe oben).

Unsicher, ob dein Builder zu deinem Vorhaben paßt?

Im 1:1 Expert Call schauen wir 60 Minuten lang gemeinsam auf dein Setup, per Bildschirm-Sharing und mit Aufzeichnung. Liegt dein Thema außerhalb meines Spezialgebiets, storniere ich und erstatte dir den vollen Betrag.

Fazit

Brauchst du in Zeiten von KI noch einen Page Builder? In den meisten Fällen ja. Weil die KI dir das Bauen abnehmen kann, aber nicht das Verstehen. Und weil du einen Ort brauchst, an dem du und die KI gemeinsam an derselben Seite arbeiten.

Wenn du zu denen gehörst, die gerne alles auf der eigenen Website haben, also Community, Kursplattform oder E-Mail-Marketing-Tool, und ansonsten ständig darin herumbauen, dann würde ich dir definitiv zum Page Builder raten. Ein guter Page Builder wie Breakdance hilft dir, das Beste aus der manuellen und der KI-Welt zu vereinen.

Ich arbeite selber mit Breakdance* und habe ihn deshalb in diesem Artikel als Beispiel genommen.

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FAQ

Brauche ich noch einen Page Builder, wenn die KI meine Website baut?

Meistens ja. Nicht mehr zum Bauen, sondern zum Mitgestalten und Verstehen. Der Page Builder gibt dir einen Ort, an dem du und die KI an derselben Seite arbeiten, ohne daß du Code lesen mußt. Ohne diesen Ort begibst du dich bei der KI in dieselbe Abhängigkeit wie früher bei Freelancern oder Agenturen.

Wann brauche ich keinen Page Builder?

Wenn du ohnehin lauter externe Tools nutzt, zum Beispiel Circle für die Community und ActiveCampaign fürs E-Mail-Marketing, und kaum etwas an deiner Website änderst. Dann mußt du nicht unbedingt mitarbeiten oder deine Seite verstehen und kommst mit der KI allein klar.

Woran erkenne ich, ob ein Page Builder für die KI gebaut ist?

An der Frage, ob die Anbindung Teil des Produkts ist oder nachträglich angeschlossen wurde, vielleicht sogar nur über Tools von Drittanbietern. Zusätzlich lohnt der Blick, ob du hinterher im Editor siehst, was die KI gebaut hat, und es mit der Maus weiterbearbeiten kannst.

Was ist MCP?

MCP ist die Schnittstelle, über die eine KI Werkzeuge bedienen kann. Bei einem Page Builder mit MCP-Anbindung schreibt der Agent HTML und CSS, und der Builder macht daraus echte Elemente, Klassen und Variablen. Wie du den Zugang sicher einrichtest, steht im Artikel WordPress MCP sicher einrichten.

Unsicher, ob dein Setup trägt?

Lass mich einmal unter deine Haube schauen

Im Digital Audit prüfe ich deinen bestehenden Tech-Stack und gebe dir einen klaren Fahrplan. Du bekommst den Bauplan, umsetzen kannst du selbst. Ohne daß du dich danach zu irgendetwas verpflichtest.

Manuel Müller, Fundament-Architekt bei ThriveBiz

Hi, ich bin Manuel

Ich bin Fundament-Architekt für WordPress. Ich baue keine Websites, ich baue Fundamente. Und ich bringe dir bei, auf deinem WordPress selbst zu bauen, damit dein System dir gehört und du von niemandem abhängig bist.

In der ThriveBiz+ Community bin ich dein Sparringspartner, während du baust: Live-Q&As, deine Fragen im Feed und mein Urteil, wenn du vor einer Entscheidung stehst, die sich später nur teuer umkehren läßt. Für eine konkrete Frage an deinem Setup gibt es den 1:1 Expert Call.

Hier auf dem Blog zeige ich dir nicht nur, wo der Knopf ist. Ich erkläre dir, warum ein System so tragen muß, wie es tragen muß und welche Tools genau deswegen zusammenpassen.

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