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  • aktualisiert am 18. September 2026

Die Herausforderung: Unterschiedliche Sichtbarkeiten in einer Community

Inhalt

In meiner ThriveBiz Plus Community nutze ich ein System, das sehr unterschiedliche Use Cases abdeckt.

Ein Beispiel: Ich habe einzelne Spaces, die nur für einen bestimmten Kunden(kreis) registriert sind. Dabei erfahren alle anderen Teilnehmer niemals, daß dieser Bereich überhaupt existiert, was den Support extrem effizient macht, da er direkt in der Community stattfindet.

Gleichzeitig gibt es natürlich aber auch Bereiche, die jeder sehen soll, entweder um aktiv teilzunehmen, oder um das Angebot innerhalb der Community kennenzulernen.

Das Schöne daran: Fluent Community* bietet uns die Möglichkeit, beiden Anwendungsfällen gerecht zu werden, indem wir das technisch genau über zwei Ebenen steuern können: die Space-Gruppen und die einzelnen Spaces.

Wie das Ganze funktioniert, zeige ich dir hier im Video.

(Hinweis: dieser Artikel fasst das Video kurz zusammen)

Ebene 1: Die Sichtbarkeit auf Gruppenebene steuern

Die einfachste Methode, um Ordnung zu halten, ist die Steuerung über die gesamte Gruppe (z. B. „Kurs 1“ oder „Willkommensbereich“).

Im Backend unter dem Menüpunkt Space-Gruppen findest du bei jeder Gruppe eine entscheidende Checkbox. Sie besagt sinngemäß: „Gruppe auch anzeigen, wenn keine Mitgliedschaft in einem Space besteht.“

  • Haken gesetzt: Jeder sieht die Gruppe im Menü, auch wenn er keinen Zugriff auf die Inhalte hat. Ideal als „Teaser“ für Kurse.
  • Haken entfernt: Die Gruppe verschwindet komplett aus der Seitenleiste, wenn der User kein Mitglied ist (Ideal, um neugierige Blicke abzuhalten).

Wann ist das sinnvoll? Wenn eine Gruppe nur für Käufer eines bestimmten Produkts (z. B. Kurs 1) relevant ist. Wer den Kurs nicht hat, wird nicht durch unnötige Menüpunkte abgelenkt.

Ebene 2: Granulare Kontrolle über die Spaces (Offen, Privat, Geheim)

Wenn du innerhalb einer Gruppe (wie dem Willkommensbereich) feinere Unterschiede machen willst, musst du in die Einstellungen der einzelnen Spaces gehen. Unter dem Punkt Access Control (Datenschutz) hast du drei Möglichkeiten:

1. Öffentlich (Offen)

Jeder, der Zugriff auf die Gruppe hat, kann diesen Space sehen und die Inhalte lesen. Man muss nicht zwingend Mitglied sein, um zu konsumieren, kann aber erst nach dem Beitritt kommentieren.

2. Privat

Der User sieht den Namen und die Beschreibung des Spaces im Menü (mit einem Schlosssymbol). Er kann aber keine Beiträge lesen. Das ist das perfekte Marketing-Tool, um Neugier zu wecken: „Hier drin dreht sich alles um WordPress – hol dir Zugriff!“

3. Geheim

Dieser Space ist für normale User komplett unsichtbar. Er taucht in keinem Menü auf. Nur Admins können Mitglieder manuell oder per Automation (z. B. nach einem Kauf) hinzufügen. Perfekt für 1:1-Support oder interne Team-Bereiche.

Conversion-Tipp: Den Sperrbildschirm für Upsells nutzen

Ein genialer Vorteil bei privaten Spaces in der Fluent Community ist der Sperrbildschirm. Sobald du einen Space auf „Privat“ stellst, kannst du festlegen, was passiert, wenn jemand darauf klickt:

  • Standardsperrbildschirm: Ein einfacher Hinweis, dass der Bereich privat ist.
  • Benutzerdefiniert: Erstelle einen eigenen Text mit Call-to-Action.
  • Weiterleitung (URL): Leite den User direkt auf deine Sales-Page weiter, wo er sich den Zugriff kaufen kann.

Du kannst zudem entscheiden, ob der User per Button einen „Antrag auf Mitgliedschaft“ stellen darf oder ob du den Zugriff lieber exklusiv über Automationen steuerst.

Fazit: Die richtige Strategie für deine Community

Du hast mit Gruppen & Spaces zwei mächtige Werkzeuge an der Hand:

  • Blende komplette Gruppen aus, wenn sie für Nicht-Mitglieder irrelevant sind.
  • Nutze private Spaces als Teaser, um den Mehrwert deiner Community zu zeigen oder geheime Spaces, um deine Community noch zielführender zu nutzen, sei es für Support- oder Premiumkunden.

Fluent Community macht es dir leicht, diese Einstellungen mit nur wenigen Klicks vorzunehmen, damit du dich auf das konzentrieren kannst, was wirklich zählt: Deine Teilnehmer und dein Content.

FAQ

Kann ich eine komplette Gruppe für Nicht-Mitglieder unsichtbar machen?

Ja, das geht über die Einstellungen der Space-Gruppe. Deaktiviere einfach die Checkbox „Spaces anzeigen, wenn keine Mitgliedschaft besteht“.

Was ist der Unterschied zwischen einem privaten und einem geheimen Space?

Ein privater Space wird mit einem Schlosssymbol angezeigt und dient oft als Teaser. Ein geheimer Space ist für Nicht-Mitglieder absolut unsichtbar und kann nur durch Admins oder Automationen erreicht werden.

Wie kann ich den Zugriff auf private Spaces verkaufen?

Du kannst im privaten Space eine Weiterleitungs-URL hinterlegen. Wenn ein User auf den Space klickt, landet er automatisch auf deiner Sales-Page oder in deinem Shop.

Brauche ich für geheime Spaces manuelle Arbeit?

Nicht unbedingt. Du kannst Mitglieder über Automationen (z. B. via FluentCRM oder FluentCart-Kauf) automatisch zu einem geheimen Space hinzufügen lassen.

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