3 Varianten Wordpress Theme installieren

WordPress Theme installieren

aktualisiert am März 8, 2021

Du bist fertig mit der WordPress Installation und willst nun ein WordPress Theme installieren, bist dir aber nicht sicher wie das genau funktioniert?

Dann bist du in dieser Anleitung genau richtig.

Prinzipiell ist es kein Hexenwerk, ein WordPress Theme zu deiner Webseite hinzuzufügen. Du kannst zwischen 3 einfachen Methoden wählen, welche sowohl für kostenlose WordPress Themes, wie auch Premium WordPress Themes geeignet sind.

Zudem erkläre ich dir doch, auf was du bei einem Themenwechsel aufpassen musst.

Bevor du ein Theme installierst?

Solltest du mit deinem aktuellen/ vorinstallierten Theme bereits Inhalte erstellt haben und möchtest jetzt aber dein Theme wechseln, dann musst du vor dem Wechsel einige Punkte beachten. Nicht alle Themes bieten die gleichen Funktionen an oder kommen gleich gut mit deinen bevorzugten Plugins zurecht.

Backup deiner Seite

Mach ein komplettes Backup inklusive deiner Datenbank deiner Webseite/ deines Blogs, bevor du Änderungen an deiner Seite vornimmst. So kannst du jederzeit zur ursprünglichen Variante zurückkehren.

Staging Seite

Mein Hoster WPX* gibt mir die Möglichkeit, eine Staging - Seite einzurichten. Auf dieser kann ich bedenkenlos herumprobieren, ohne daß meine Live - Seite davon beeinträchtigt wird. Wenn ich alle meine Änderungen gemacht habe, kann ich die Staging Seite auf meine Live Seite aufspielen. Prüfe, ob dein Hoster dir ebenfalls diese Möglichkeit gibt oder benutze ggf. Plugins wie WPStagecoach

Wartungsmodus

Falls du keine Staging Seite benutzen willst, dann aktiviere auf alle Fälle den Wartungsmodus (z.B. durch das Plugin WP Maintenance Mode). So kannst du Änderungen an deiner Seite vornehmen, ohne daß Webseitenbesucher das mitbekommen würden. Solange der Wartungsmodus aktiviert ist, sehen diese statt deiner Webseite eine von dir konfigurierte Wartungsseite. 

Hält dein aktuelles Theme deinen Inhalt gefangen?

Manche Themes hinterlassen einen Shortcode - Kauderwelsch, wenn man sie deinstalliert. D.h. von deinen Inhalten bleibt nichts übrig, mit was das neue Theme etwas anfangen könnte. Hier musst du im schlimmsten Fall alle Inhalte im neuen Theme komplett neu erstellen, was natürlich nicht nur nervig ist, sondern auch Zeit in Anspruch nimmt.

Aber auch wenn es nicht ganz so schlimm ist, solltest du in Ruhe durch deine Seiten und Artikel gehen und nachkontrollieren, ob dein altes Theme unerwünschte Dinge wie Shortcodes hinterlassen hat.

Alle Plugins kompatibel?

Bevor du dein neues Theme aktivierst, kannst du mit der "Live-Vorschau" - Funktion testen, ob deine Seite einigermaßen "normal" aussieht. Sollte es hier schon zu starken Darstellungsproblemen oder gar einem weißen Bildschirm kommen, dann ist womöglich ein Plugin - Konflikt dafür verantwortlich. 

Live Vorschau

Live Vorschau beim kostenlosen Theme (links) - Premium Theme (rechts)

WordPress Theme installieren

1. Kostenloses Theme im Backend installieren

Deine bereits installierten WordPress Themes findest du unter WordPress Menü > Design > Themes (1).

Von hier aus kannst du auch neue Themes hinzufügen, indem du entweder auf den Button "Theme hinzufügen" klickst oder aber auf das große "+" Symbol (2).

Wordpress Theme hinzufügen

WordPress Theme installieren

Im nächsten Fenster wird dir eine erste Auswahl an WordPress Themes vorgestellt. Diese kannst du anhand der Auswahlleiste (1) sortieren oder im Suchfeld auch nach Themes suchen (sofern du bereits den Namen eines bestimmten Themes weißt). 

Hinweis: Du findest über die Suche nicht alle Themes. Wenn du eine .zip Datei des Themes hast, musst du Methode Nummer 2 oder 3 wählen.

Theme Verzeichnis

Theme im WordPress Backend aussuchen und installieren

Wenn du ein passendes Theme gefunden hast, musst du nur noch mit der Maus darauf zeigen, damit du die Optionen "Installieren" und "Vorschau" angezeigt bekommst (2).

Jetzt musst du nur noch auf "Installieren" klicken, damit das Theme in dein WordPress Theme - Verzeichnis installiert wird.

Wordpress Theme noch aktivieren

kostenloses WordPress Theme aktivieren

Nach der Theme Installation hat sich aber erstmal nichts geändert. Dein bisheriges Theme ist immer noch aktiv. Möchtest du auf das neue Theme wechseln, dann musst du jetzt noch abschließend auf "Aktivieren" klicken. FERTIG!

Nach Funktionen filtern

Übrigens, wenn du bereits konkrete Vorstellungen über den Zweck, die Funktionen oder das Layout deines zukünftigen Themes hast, dann kannst du diese nach Klick auf den Button "Nach Funktionen filtern" angeben. So werden dir in der Theme Übersicht auch nur WordPress Themes angezeigt, die deinen Kriterien entsprechen.

Kostenlose WordPress Themes nach Funktionen filtern

Filterfunktion nach Zweck, Funktion & Layout

2. Premium Theme manuell per Uploader installieren

Hast du ein Premium WordPress Theme gekauft oder aus einem anderen Grund eine .zip - Datei des Themes zur Hand? Dann kannst du dieses Theme - dieses Mal manuell - ebenfalls über das WordPress Backend installieren. 

Gehe wie schon in Schritt 1 unter WordPress Menü > Design > Themes (1) auf "Themes hinzufügen" oder klicke auf das große "+" Symbol (2).

Wordpress Theme hinzufügen

Klicke dieses Mal den Button "Theme hochladen" (1), wähle deine .zip Datei durch "Datei wählen" (2) auf deiner Festplatte aus und klicke anschließend auf "Jetzt installieren" (3).

Premium WordPress Theme installlieren

Alles was du nun noch zu tun hast, ist dein gerade installiertes Theme zu aktivieren. FERTIG!

Premium Wodpress Theme aktivieren

3. WordPress Theme installieren per FTP

Wenn es mit Variante 1 oder Variante 2 nicht klappt dein WordPress Theme hochzuladen, dann kannst du das Theme auch ganz einfach manuell per FTP installieren.

Die Voraussetzung dafür ist natürlich, daß du über ein FTP Programm (wie z.B. FileZilla) Zugriff auf deinen Webserver hast.

Entpacke deine .zip Datei unbedingt vorher, so daß du einen normalen Ordner deines Themes vor dir hast.

Öffne anschließend dein FTP - Programm und wähle den Ordner /wp-content/themes in deinem Webverzeichnis aus. 

Theme per FTP hochladen & installieren

Jetzt brauchst du nur noch den Ordner deines Themes per Drag & Drop in das Verzeichnis /wp-content/themes ziehen und abwarten, bis die Dateien hochgeladen sind.

Anschließend wechselst du wieder in dein Backend WordPress Menü > Design > Themes, wo du dein gerade hochgeladenes Theme "Aktivieren" kannst.

Wordpress Theme aktivieren Backend

Zwischen WordPress Themes wechseln

Vor allem bei deiner allerersten Webseite kann es vorkommen, daß du dir ein paar Themes installierst, weil dir irgendwie keines so recht gefällt oder du Schwierigkeiten hast, damit klarzukommen.

Bei all den Themes in deiner Theme - Übersicht brauchst du stets nur auf den "Aktivieren" Button drücken, um zu diesem Theme zu wechseln. 

Denke aber daran: Hast du dich für ein Theme entschieden, deinstalliere einfach alle anderen, die du nicht mehr benötigst.

WordPress Themes deinstallieren

Die Löschen - Funktion der WordPress Themes ist leider nicht so offensichtlich, so daß mancher User - ich eingeschlossen - hier als Anfänger etwas länger suchen musste.

Um ein Theme zu löschen, musst du in der Theme Übersicht ein Theme anklicken. Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster mit der Themebeschreibung.

Wordpress Theme löschen

Der Löschen Link in der rechten unteren Ecke

Hier findest du in der rechten unteren Ecke den "Löschen" Link. Einfach klicken und das Theme wird gelöscht.

Achtung: Dieser Link erscheint nur bei Themes, die NICHT aktiviert sind!

Wo du ein passendes WordPress Theme für deine Zwecke findest

Wie bereits unter Punkt 1 beschrieben, findest du eine Menge Themes im offiziellen Theme - Verzeichnis von WordPress, das du über dein Dashboard erreichst.

Weiterhin gibt es kommerzielle Theme Anbieter wie Templatemonster oder Themeforest, auf denen du eine Menge Themes finden wirst.

Wenn du dir eine Menge Sucherei sparen möchtest, weil du eigentlich gar keine riesigen Extraforderungen an dein Theme stellst, dann empfehle ich dir Folgendes:

1. Suche nach den aktuell besten WordPress Themes

Gib in Google einfach "die besten WordPress Themes + [aktuelle Jahreszahl]" ein und klick dich durch die Ergebnisse der ersten Seite. Ja, das sind meistens auch Affiliate - Links, ABER: mit diesen Themes machst du mit Sicherheit nichts falsch.

Solltest du ein Theme für eine spezielle Nische brauchen, dann lautet die Formel "die besten [Nische] WordPress Themes + [aktuelle Jahreszahl]".

2. Überlege dir, ob du mit einem Pagebuilder wie Thrive Architect oder Elementor arbeiten möchtest

Falls ja, dann hör auf zu suchen und probiere gleich mal die üblichen Verdächtigen der WordPress Themes aus:

Und falls du Thrive Architect benutzen möchtest, dann schaust du dir natürlich den zugehörigen Thrive Theme Builder mit dem Shapeshift Theme an.

Nicht sicher wie das mit Pagebuildern funktioniert? Dann geb ich dir eine Mini - Übersicht:

Schöne und conversion optimierte Webseiten mit Thrive Themes

WordPress Themes sind zum Teil ganz schön umständlich zu bearbeiten und wenig anfängerfreundlich.

Oft verbringt man viel Zeit in Foren und der Google Suche, um die einfachsten Änderungswünsche herauszufinden. Und wenn man dann ein wenig mehr ändern möchte als die typischen Standardsachen, dann kommt man ohne CSS Kenntnisse schon gar nicht mehr weiter. 

Mit dem Thrive Theme Builder + Shapeshift (Theme) und dem Thrive Architect (Pagebuilder) von Thrive Themes kannst du dir mühelos deine eigenen wunderschönen Webseiten bauen, OHNE auf Programmierer oder fundiertes Fachwissen angewiesen zu sein.

Deine Anpassungen nimmst du in einem Drag & Drop Editor vor und siehst somit immer live, wie sich deine Webseite dadurch verändert.

Architect Page Builder Drag and Drop

Das spart eine Menge Zeit und Nerven und ist vor allem auch für Anfänger geeignet.

Thrive Theme Builder und Thrive Architect sind zwar beide kostenpflichtig, ihr Geld aber definitiv wert.

Und falls du nur die Drag & Drop Vorzüge von Thrive Architect genießen möchtest, dann verwende diesen z.B. mit einem kostenlosen Theme wie Astra.

Wenn dich Thrive Themes & Ihre Produkte interessieren, dann lies dir

FAQ

Wie viele Themes kann ich in WordPress benutzen?

Du kannst mehrere Themes installiert haben, von denen du aber nur 1 Theme aktivieren kannst.

Sobald du ein neues Theme aktivierst, wird dein vorheriges Theme automatisch deaktiviert.

Soll ich ein kostenloses Theme benutzen oder ein Premium Theme?

Diese Frage kann dir leider niemand definitiv beantworten. Viele kostenlose WordPress Themes stehen den Premium Themes designtechnisch in nichts nach. Jedoch fehlt dir hier der Support, was gerade für Anfänger - aber auch für Fortgeschrittene - oft nicht schlecht ist.

Mein Tipp: Falls du gerade anfängst, dann nimm dir ein kostenloses Theme, das auf alle Fälle responsiv und auf dem aktuellen Stand ist.

Wenn du bereit bist ein wenig Geld auszugeben, dann nimm dir auf alle Fälle ein Premium Theme. Nicht nur hast du hier den erwähnten Support, sondern erhältst auch zusätzlichen Funktionsumfang. 

Wie kann ich mir sicher sein, daß das Theme das richtige für mich ist?

Leider hat man die Qual der Wahl bei der Flut an Themes da draußen. Niemand kann dir im Vorfeld sagen, ob das Thema zu 100% zu dir passt. Jedoch gibt es ein paar Punkte, die  -  wenn du sie beachtest - es sehr wahrscheinlich werden lassen, daß du mit dem Theme eine Menge verwirklichen kannst.

  • einfaches Theme
    Verzichte auf viel Bling Bling und unnötigen Schnick Schnack
  • SEO freundlich
    Die Suchmaschine ist dein bester Freund. Achte unbedingt darauf, daß das Theme Suchmaschinenoptimiert ist
  • Pagebuilder
    Es gibt Pagebuilder wie Thrive Architect, die mit den meisten Themes funktionieren. Es gibt aber auch Pagebuilder, die nur von dem Themeentwickler benutzt werden. Das kann zum Problem werden, wenn du das Theme einmal wechseln möchtest.
  • Responsiv
    Response bedeutet, daß das Layout je nach Ausgabegerät (Desktop/ Tablet/ Handy) angepasst wird. In 2021 ist das Pflicht!
  • Kompatibel zu den gängigen Plugins
    Es gibt so typische Plugins wie Yoast, WP Rocket*, Borlabs Cookie, etc., zu denen dein Theme kompatibel sein sollte.
  • Kompatibel zu den gängigsten Browsern
    Deine Seite sollte natürlich auf so vielen Browsern wie möglich gut aussehen

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