Wordpress Plugins installieren

WordPress Plugins installieren

aktualisiert am Januar 20, 2021

Du bist fertig mit der WordPress Installation, hast vielleicht auch schon dein Theme installiert und willst nun ein paar WordPress Plugins installieren, um den Funktionsumfang deiner Webseite zu erweitern?

Dann bist du in dieser Anleitung genau richtig.

An sich ist es für dich keine Herausforderung ein WordPress Plugin zu deiner Webseite hinzuzufügen. Du kannst sogar zwischen 3 einfachen Methoden wählen, welche sowohl für kostenlose WordPress Plugins, wie auch Premium WordPress Plugins geeignet sind.

Was sind Plugins?

Plugins sind kleine Erweiterungen, mit denen du deiner Webseite/ deinem Blog Funktionen hinzufügen kannst, die deine WordPress - Installation oder dein Theme von sich aus nicht mitbringt.

Es gibt Plugins, die z.B. die Geschwindigkeit deiner Seite optimieren oder die dir dabei helfen, DSGVO konform zu werden. Du kannst Kontaktformulare einfügen oder deine Seite "Suchmaschinen - freundlicher" gestalten. Du kannst Backups erstellen oder umfangreiche Splittests durchführen.

Kurzum: Es gibt wahrscheinlich keine Anforderung, für die es nicht irgendein WordPress - Plugin geben würde.  

Was muss ich bei WordPress Plugins beachten?

Da die Installation eines WordPress Plugins unter anderem auch ein Risiko für die Funktionalität und Sicherheit deiner Webseite/ deines Blogs darstellen kann, solltest du stets folgende Punkte im Hinterkopf behalten:

Vor der Installation

  • Bewertungen
    Wenn du nach Plugins im WordPress Backend suchst, siehst du die Anzahl der Bewertungen und die Kundenzufriedenheit. Du solltest dir keinesfalls Plugins installieren, die eine zu geringe Kundenzufriedenheit aufweisen.
  • Anzahl der Installationen
    Ebenfalls siehst du im WordPress Backend, wie oft das Plugin bereits installiert worden ist. Ab 10.000+ kannst du bedenkenlos ausprobieren. Alles darunter ist entweder brandneu oder es will keiner haben. 
  • Mix aus Bewertungen/ Anzahl Installationen
    Millionenfache Installation und nur schlechte Bewertungen bringt keinem etwas. Ebenfalls nicht, wenn es zwar lauter 5 Sterne Bewertungen gibt, aber die Anzahl der Installationen bei 100 stagniert. Schau einfach, daß sich das Verhältnis aus Anzahl der Installationen und der Menge der abgegebenen Bewertungen richtig anfühlt.
  • Stetige Updates
    Es ist enorm wichtig, daß deine Plugins regelmäßig upgedated werden. Je länger das letzte Update zurückliegt, desto größer auch die Chance, daß das Plugin ein sicherheitstechnisches Risiko darstellt. 

Nach der Installation

  • Kompatibilität prüfen
    Kontrolliere unbedingt gleich nach der Plugin Installation, ob auf deiner Seite noch alles genau so funktioniert wie es soll. Wenn nicht, dann solltest du das Plugin erstmal wieder deaktivieren und/ oder sofort Kontakt zum Plugin Support aufnehmen.
  • Anzahl an Plugins
    So nützlich Plugins auch sein mögen, so sehr können sie deine WordPress - Webseite auch verlangsamen oder angreifbarer für Hacker machen, wenn du zu viele davon installiert hast. Hier gilt die Daumenregel: Nur so viele wie wirklich notwendig und den Rest am besten gleich löschen.

WordPress Plugins installieren

1. Kostenloses WordPress Plugin im Backend installieren

Durch WordPress Menü > Plugins > Installieren (1) gelangst du zum WordPress Plugin - Verzeichnis.

Wordpress Plugin aussuchen im Backend

WordPress Plugin aussuchen und installieren

Hier kannst du dir alle verfügbaren Plugins zu deinem gewünschten Thema anzeigen lassen, indem du z.B. die Suchfunktion (2) oder die Schlagwörterwolke am unteren Bildschirmrand benutzt.

Sobald du ein passendes Plugin gefunden hast, kannst du auf den "Jetzt installieren" Button (3) klicken, der mit jedem Plugin angezeigt wird.

Sobald die Installation abgeschlossen ist, kannst du das Plugin per Button aktivieren und sogleich benutzen.

Wordpress Plugin aktivieren

Nach der Installation musst du das Plugin aktivieren

Anschließend findest du dein soeben aktiviertes Plugin in der Plugin - Übersicht unter WordPress Menü > Plugins > Installierte Plugins. Hier kannst du es bei Bedarf auch wieder deaktivieren oder löschen.

Installiertes WordPress Plugin

Alle deine Plugins werden in der Plugin - Übersicht angezeigt

2. Premium WordPress Plugin manuell installieren (per Uploader) 

Hast du ein Premium WordPress Plugin gekauft oder aus einem anderen Grund eine .zip - Datei des Plugins zur Hand? Dann kannst du dieses Plugin manuell installieren - ebenfalls über das WordPress Backend. 

Gehe wieder durch WordPress Menü > Plugins > Installieren zum WordPress Plugin - Verzeichnis.

Dieses Mal klickst du jedoch auf "Plugin hochladen".

Wordpress Plugin manuell installieren

Wähle anschließend die .zip Datei auf deiner Festplatte aus (1) und klicke auf "Jetzt installieren" (2).

Wordpress Plugin manuell installieren backend

Wähle deine .zip - Datei zur Installation aus

Sobald das WordPress Plugin installiert ist, musst du es ebenfalls wieder aktivieren

Anschließend kannst du es sofort benutzen und findest es auch wieder in deiner Plugin - Übersicht im Backend.

3. WordPress Plugin installieren per FTP 

Wenn es mit Variante 1 oder Variante 2 nicht klappt dein WordPress Plugin hochzuladen oder du gleichzeitig mehrere Plugins hochladen möchtest, dann kannst du das auch ganz einfach manuell per FTP erledigen.

Die Voraussetzung dafür ist natürlich, daß du über ein FTP Programm (wie z.B. FileZilla) Zugriff auf deinen Webserver hast.

Entpacke deine .zip Datei unbedingt vorher, so daß du einen normalen Ordner deines Plugins vor dir hast.

Öffne anschließend dein FTP - Programm und wähle den Ordner /wp-content/plugins in deinem Webverzeichnis aus. 

Plugin per FTP installieren

Lege die entpackte Datei in den "plugins" - Ordner

Jetzt brauchst du nur noch den Ordner deines Plugins per Drag & Drop in das Verzeichnis /wp-content/plugins ziehen und abwarten, bis die Dateien hochgeladen sind.

Anschließend wechselst du wieder in deine Plugin - Übersicht unter WordPress Menü > Plugins > Installierte Plugins, wo du dein gerade hochgeladenes Plugin noch "aktivieren" musst, um es benutzen zu können.

WordPress Plugins deaktivieren/ löschen

Mit Sicherheit kommt bei jedem Webmaster der Zeitpunkt, an dem man bestimmte Plugins einmal deaktivieren oder löschen muss.

Generell deaktiviert man Plugins meist dann, wenn es Konflikte zwischen Plugins untereinander gibt. Oder wenn es Probleme zwischen einem Plugin und dem Theme gibt und man herausfinden möchte, an was genau es liegt.

Wenn man das Plugin hingegen nicht mehr länger benutzen möchte, dann löscht man dieses, anstatt es nur zu deaktivieren. Denn ein deaktiviertes Plugin stellt immer noch einen unnötigen Ballast für deine Webseite/ deinen Blog dar und ist zudem ein unnötiges Sicherheitsrisiko, wenn es nicht upgedated wird.

Wenn du ein WordPress Plugin deaktivieren oder löschen möchtest, dann gehst du wieder über WordPress Menü > Plugins > Installierte Plugins in deine Übersicht über alle deine installierten Plugins.

Unter jedem Plugin - Namen befinden sich die Optionen, das Plugin zu deaktivieren oder zu löschen.

Dabei musst du nur Folgendes beachten:

Wordpress Plugin deaktivieren löschen

Nur deaktivierte Plugins können gelöscht werden

(1) aktivierte Plugins

Bei aktivierten Plugins wird lediglich der Link "Deaktivieren", jedoch KEIN "löschen" - Link angeboten. Nach einem Klick darauf, ist das Plugin zwar deaktiviert, jedoch immer noch auf deinem Server installiert.

(2) deaktivierte Plugins

Bei deaktivierten Plugins hast du die Auswahl, das Plugin entweder wieder zu aktivieren oder es zu löschen. Wenn du es wieder aktivierst, dann werden deine vorherigen Einstellungen wieder übernommen. Wenn du auf löschen klickst, wird das Plugin (größtenteils) komplett von deinem Server entfernt.

Must Have Plugins

Bei der Fülle an Plugins da draußen hat natürlich jeder so seine eigenen Lieblinge.

Zudem funktionieren nicht alle Plugins gleich gut auf jeder Webseite, da es hier immer auf die Kombination der installierten Komponenten ankommt.

Jedoch gibt es ein paar "musst have" - Bereiche, die du mit Plugins unbedingt abdecken solltest. Folgende Plugins verwende ich selbst sehr gerne und kann sie dir deswegen auch empfehlen.

  • Design
    Wenn du beim WordPress - Standardeditor Freiheiten vermisst und du richtig gute Designs erstellen willst, dann empfehle ich dir hier den Drag & Drop Pagebuilder Thrive Architect (hier findest du mein Review von Thrive Architect).
  • DSGVO - Datenschutz: Borlabs Cookie
    Der bekannte Cookie - Hinweis, der dir auf jeder Webseite begegnet. Ist mittlerweile Pflicht, wenn du nicht abgemahnt werden möchtest. 
  • Maintenance Mode: WP Maintenance Mode 
    damit du ungestört an deiner Webseite basteln kannst.
  • Sicherheit: Wordfence Security
  • Backup: Updraft Plus
    Brauchst du unbedingt , falls dein Hoster keine regelmäßigen Backups deiner Seite macht.
  • Kontaktformular: Contact Form 7
    Falls dein Theme oder Pagebuilder kein Kontaktformular mit sich bringt.
  • Newsletter - Tool: Thrive Leads
    Lässt dich nicht professionelle Popups, Formulare, Ribbon, etc. erzeugen, sondern durch die integrierte Testfunktion auch herausfinden, was bei deiner Zielgruppe am besten funktioniert (hier findest du mein Review von Thrive Leads).
  • Geschwindigkeit: WP Rocket*
    Das beste Coaching Plugin für schnellere Ladezeiten "out of the box" (hier findest du mein Review von WP Rocket)
  • SEO -Suchmaschinenoptimierung: Yoast SEO oder RankMath
    kostenloses Tool zur Suchmaschinenoptimierung
  • Anti-Spam: Antispam Bee
    Blockiert Spam-Kommentare und -Trackbacks effektiv und DSGVO konform

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Wichtig: Ich empfehle nur Produkte, die ich selber einsetze/ selber benutzt habe

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